Sie sind nicht angemeldet.

Persönliche Box

Neue Benutzer

Houldlat1971(2. November 2018, 15:22)

maheshdam(29. Oktober 2018, 13:23)

jamesso(27. Oktober 2018, 23:49)

palimpalim(27. Oktober 2018, 00:19)

nehanarkar73(23. Oktober 2018, 12:17)

Zur Zeit sind keine Benutzer aktiv.

Chat

Statistik

  • Mitglieder: 602
  • Themen: 16722
  • Beiträge: 17235 (ø 3,14/Tag)
  • Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Houldlat1971

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Schul-Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Baumann

Administrator

  • »Baumann« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14 701

Danksagungen: 984

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 14:02

Vorlesestudie 2017: Vorlesen und Erzählen als sprachliche Impulse in den ersten Lebensjahren

Die Vorlesestudien der Stiftung Lesen, der Deutsche Bahn Stiftung und der Wochenzeitung DIE ZEIT untersuchen seit 2007 jährlich, empirisch, aufeinander aufbauend und aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Situation des Vorlesens in Deutschland und seine Bedeutung für die Entwicklung von Kindern. 2017 wurden erstmals repräsentative Daten zum Vorlesen im Alter von drei Monaten bis drei Jahren erhoben. Dafür wurden in der Zeit vom 2. Juni bis zum 6. Juli 2017 Eltern in 523 Familien mit Kindern zwischen 3 und 39 Monaten persönlich in ihren Haushalten befragt. 55 Prozent der Eltern gaben an, ihren Kindern in den ersten zwölf Monaten nicht regelmäßig vorzulesen, in 28 Prozent der Familien wird innerhalb der ersten drei Jahre gar nicht vorgelesen. Die Ergebnisse der Studie zeigen aber auch, dass den befragten Eltern eine gute, vielseitige Bildung ihrer Kinder besonders wichtig ist. Diese wird am häufigsten als Erziehungsziel genannt (86 Prozent), noch vor gutem Benehmen und Umgang mit Geld (83 und 79 Prozent). Gute Lesefähigkeiten sind 71 Prozent der Eltern besonders wichtig, fast ebenso vielen wie eine gesunde Lebensweise (72 Prozent). Und: 91 Prozent der befragten Eltern schreiben dem Vorlesen einen großen bzw. sehr großen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder zu. Ein gutes Drittel der Eltern weiß jedoch nicht genau, wann der richtige Zeitpunkt ist, um mit dem Vorlesen anzufangen. Fast ebenso viele sehen die ausreichende Konzentrationsfähigkeit ihres Kindes als entscheidende Voraussetzung dafür an. Einem Viertel der Eltern, die ihrem Kind bereits im ersten Lebensjahr vorlesen, fällt es schwer, die richtige Buchauswahl zu treffen. Die Stiftung Lesen empfiehlt Eltern, so früh wie möglich mit dem gemeinsamen Betrachten und Vorlesen von Büchern zu beginnen.

Social Bookmarks