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Baumann

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  • »Baumann« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 28. Juli 2011, 06:21

Legasthenie als Synonym für Inkompetenz

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) bedauert, dass zur Verunglimpfung von Politik und Politikern die Presse Legasthenie und Dyskalkulie als Synonyme für Inkompetenz benutzt.

Markus70

Anfänger

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Montag, 28. Mai 2012, 23:31

Zitat




Nachricht von "bildungsklick.de"





Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) bedauert, dass zur Verunglimpfung von Politik und Politikern die Presse Legasthenie und Dyskalkulie als Synonyme für Inkompetenz benutzt.



Finde es aber auch eine Frechheit, es ist eine Krankheit wie jede andere, niemand sucht sich sowas aus ...

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Montag, 24. Dezember 2012, 15:28

Warum gibt es kein Fachwort für Lese-Stärke?

Niemand hat das alleinige Verfügungsrecht über Worte, mit denen die Pädagogik ihre Misserfolge beschreibt.
Was die Worte tatsächlich bedeuten, wissen sehr oft aber weder Politiker noch Redakteure noch Pädagogen noch alle die, die es von ihrem schlechten Vorbild verkehrt lernen.
Leg-asthenie z.B. wird seit dem KMK-Beschluss im April 1978 offiziell gefördert. Das Ergebnis ist mehr als beachtenswert, wird aber i.d.RT. nicht beachtet. Längst schreiben wir wenigstens doppelt soviele Fehler wie vor 35 Jahren. Das finde ich durchaus bemerkenswert.
Leg-asthenie - von lat. "legere = lesen" + griech. "asthenäs =schwach" - ist als wörtlich die Lese-Schwäche.
Wenn ich in meinen Ich-kann-Schule-Voträgen nach dem Fachbegriff für Lese-STÄRKE frage, wird es immer lustig. Dann stellt sich stets heraus, dass es keinen Fachbegriff für genau das gibt, was wir doch alle dringend bräuchten und vor allem entwickeln sollten: die Lese-STÄRKE.
Ist das nicht überauffällig, dieses weltweite Desinteresse an der Lese-Stärke?
Meine verst. Kollegin H.Prem hat immer sehr deutlich gesagt: "Legasthenie ist keine Lernschwäche sondern eine LEHRschwäche." und das hat sie durch ihre Praxisergebnisse ebenso deutlich belegt. ALLE Kinder lernten bei ihr in 1/3 der üblichen Zeit RICHTIG lesen & schreiben. Viele Eltern haben seinerzeit mit ihrem Buch mit den Kindern zu Hause selber noch richtig lesen gelernt, wo es die Schule nicht geschafft hatte. In einem Schulversuch mit der Prem-Methode bekundeten alle über 70 teilnehmenden Lehrer, dass es das erste stressfreie Schuljahr ihrer Laufbahn war und dass sie die Prem-Methode beibehalten.
Es verwundert mich als Ich-kann-Schule-.Lehrer doch, wie wenig Interesse so erfolgreiche Beispiele finden.
Aus meiner eigenen praktischen Erfahrung in Volks- und Sonderschulen kenne ich keine Legastheniker. Nicht zwei Kinder, die mit Lesen und Rechtschreiben Schwierigkeiten, waren gleich. Die Hauptprobleme waren a) die schlechte Beziehung, die ihre Lehrer selbst zum Schreiben hatten - das Problem hat die betriebsblinde Pädagogik noch gar nicht entdseckt - und b) dass diese Kinder viel BESSER + FEINER für´s Schreiben begabt waren als ihre Mitschüler. Sie sind zu FEIN begabt für unsere PLUMPE, oft stumpfsinnige Pädagogik. Deshalb nehmen ihre Probleme auch ständig zu. Wenn die Theorie von der Krankheit stimmen würde, dann müssten sie auf demselben Niveau bleiben.
Legasthenie ist, wenn sie denn krank ist, ein deutliches Zeichen einer kranken Pädagogik.
Wir sollten aufhören, die verkehrten Probleme zu lösen und sie dadurch ständig zu vergrößern und zu vermehren.
Freundlich grüßt
Franz Josef Neffe

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