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  • »Vanadis Ulbricht« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 17. Juni 2011, 12:47

Vanadis Ulbricht zu Rechtsradikalismus

Von Vanadis Ulbricht ehemalige Schulleiterin an der EOS Paul Oestereich a. D.
Es ist unbedingt notwendig, an den Schulen fachbezogenen Unterricht zum Thema Rechtsradikalismus einzuführen und zwar durchgängig. Nicht erst seit den Wahlerfolgen der Rechtsradikalen bei fast allen Landtagswahlen wird deutlich, dass der Neofaschismus in Deutschland immer mehr an Boden gewinnt. Durch die Spaltung der linksgerichteten Parteien Linke/ SPD und dem unverhohlenen Kurs der vereinigten rechtskonservativen Parteien CDU/ FDP wird ein Klima geschaffen, das den Neofaschismus in den bildungsfernen Schichten wieder salonfähig macht. Haben sich Anfang der neunziger Jahre meist nur ostdeutsche Jugendliche von den braunen Demagogen verführen lassen, so sind sie heute in gesamt Deutschland unterwegs. Michel Friedmann hat recht, wenn er darauf hinweist, dass der Schoß immer noch fruchtbar ist, aus dem es kroch. Die nach der Zerschlagung des deutschen Faschismus in Potsdam gesetzten Normen des Völkerrechts legten auch die Voraussetzungen der
Erneuerung des geistigen Lebens in Deutschland fest, als sie bestimmten: Jeder nazistischen und militärischen Betätigung und Propaganda ist vorzubeugen. Das Erziehungswesen in Deutschland muss so überwacht werden, dass die nazistischen und militärischen Lehren völlig entfernt werden und eine erfolgreiche Entwicklung der demokratischen Ideen möglich gemacht wird. Das war übrigens einer der Aufgaben der Staatssicherheit in der DDR. Aber das will ja niemand wissen. Und wie ist es heute an den Schulen? Im Geschichtsunterricht findet der zweite Weltkrieg und der Faschismus nur noch am Rande statt. Es wird schon wieder der Hass auf Russland geschürt, kein Wort davon, wer eigentlich die Sowjetunion überfallen hat. Diese Geschichtsklettung führt doch erst zu dem Klima aus dem NPD und Reps ihren Gewinn ziehen. Meine Zeitung, der Sreebote, kämpft seit Jahren gegen diese Entwicklung. Kämpfen Sie mit.

Pantau

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Donnerstag, 29. September 2011, 17:44

Wunderbares Textbeispiel für die heutige Bedrohung der Freiheit

Vielen Dank für Ihr Beispiel eines Textes, der sich meiner Meinung nach ausgezeichnet dafür eignet, den Schülern klar zu machen, dass Totalitarismus und Freiheitsfeindlichkeit längst nicht immer in Springerstiefeln daher kommt.

"Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus", nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus.""

(Ignazio Silone, italienischer Sozialist)

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Spreebote, Ulbricht, Vanadis

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