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Baumann

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Dienstag, 19. Juli 2011, 13:33

Office-2010-Entscheidungshilfe: 32 Bit oder 64-Bit-Version?

Office 2010 ist die erste Microsoft-Office-Version, die sowohl in einer 32- als auch in einer 64-Bit-Version ausgeliefert wird. Vor allem vor dem Hintergrund eine zunehmenden Verbreitung von Windows 7 64 Bit taucht immer öfter die Frage nach der optimalen Fassung auf. Unternehmen wie auch Endkunden müssen sich deshalb mit der Frage beschäftigen, in welcher Bitbreite sie sie Bürosoftware installieren wollen.

Microsoft empfiehlt 32-Bit

Microsoft gibt eine klare und sehr dringende Empfehlung ab, die 32-Bit-Version zu installieren. Für ein 64-Bit-Office spricht einzig und allein die Möglichkeit, Office-Dateien mit einer Größe von über 2 GB zu bearbeiten – und sonst gar nichts. Besteht die Notwendigkeit hierzu nicht, sprechen alle anderen Erwägungen dagegen: Fast das gesamte Umfeld der Add-Ins, Steuerelemente und VBAs ist aus der Office-Vergangenheit heraus auf die 32-Bit-Umgebung zugeschnitten. Die Situation ändert sich zwar allmählich, und Upgrades und Neuentwicklungen erscheinen zunehmend auch als 64-Bit-Versionen. Doch noch mangelt es an Erfahrungen, so dass die Gefahr besteht, mit neuen Add-Ins Kompatibilitätsprobleme zu bekommen.

Auch die Übereinstimmung der Bitbreite mit Windows 7 64 ist kein Argument für Office 2010 64-Bit. Office 2010 läuft nämlich dank des Emulators WOW64 (Windows On Windows 64) auch in der 32-Bit-Variante problemlos unter Windows 64-Bit. Es ist sogar die bessere Plattform dafür als 32-Bit-Windows, wie die Microsoft Office Product Development Group auf Ihrem Blog ausführt.

Deployment: 32- oder 64-Bit auswählen

Microsofts Empfehlung schlägt sich in der voreingestellten Installationsvariante nieder: Startet man setup.exe aus dem Wurzelverzeichnis einer Office-DVD, installiert man damit automatisch die 32-Bit-Variante. Soll stattdessen explizit die 64-Bit-Office-Version installiert werden, muss dafür setup.exe aus dem Ordner x64 der DVD aufrufen. Somit ist auch ausgeschlossen, dass man versehentlich die 64-Bit-Version von Office 2010 installiert.

Von dieser Regel gibt es eine Ausnahme: Befindet sich bereits 64-Bit-Komponenten auf dem PC, etwa aus einer Test- oder Beta-Installation, so installiert auch setup.exe aus dem Wurzelverzeichnis der Installations-DVD das 64-Bit-Office. Eine Mischung von Office-2010-Komponenten beider Versionen auf dem gleichen System ist auf keinen Fall möglich. Sollten sich auf einem PC Überreste einer Office-Installation befinden, die die Installation in der gewünschten Version verhindern und lassen sich diese nicht per Systemsteuerung entfernen, so gibt es dafür Abhilfe. Microsoft bietet dafür ein Microsoft-Fix-It-Tool an, das die Hinterlassenschaften einer Altinstallation aus dem System entfernt. Danach startet man das Setup-Programm für Office 2010 erneut.

Analoge Situation mit Windows XP 64-Bit

Man kann die Situation von Office 2010 64-Bit mit der von Windows um das Jahr 2006 herum vergleichen: Windows XP 64-Bit war ein System für Profis in speziellen Umgebungen, die für den breiten Markt keine Rolle spielte. Es existierten sogar etliche Hindernisse wie mangelhafte 64-Bit-Treiberversorgung, Kompatibilitätsprobleme zwischen dem Internet Explorer 32-Bit und dem 64-Bit-Windows-Explorer sowie fehlende Funktionen gegenüber XP 32. Die Vorteile – Unterstützung von mehr als 3.2 GB RAM, IPsec- und Schattenkopie-Funktionen wie unter Windows Server 2003 oder verbesserte Remote-Desktop-Funktionen – kamen auch im Business-Umfeld kaum zum Tragen.

Als Entwicklungs- und Test-Plattform war es allerdings eine notwendige Stufe auf dem Weg zu den heutigen modernen 64-Bit-Windows-Systemen, ohne die es deren Durchbruch mit Windows 7 nicht gegeben hätte. Analog dazu muss es ein Office 2010 64-Bit geben, damit sich das Ökosystem um die Büro-Software herum entwickeln kann.



Quelle: http://blogs.technet.com/b/germany/archi…it-version.aspx

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